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BACKLUND nimmt an sowohl nationalen als auch internationalen Projekten teil, und besitzt Erfahrung betr. Anträge, Etablierung, Durchführung und Projektleitung sowie Berichterstattung und Projektvermittlung. Ausgewählte Projekte:
BACKLUND nimmt teil im 3-Jährige Forschungsprojekt (2011 - 2013) auf Irland für Irlands EPA (Umweltbehörde). Arne Backlund ist Teil des Projektteams in Zusammenarbeit mit 3 Irische Universitäten im Bereich Weiden Abwasserverdunstungsanlagen und "Sustainable Sanitation / Ecological Sanitation".
Projektarbeit für NK-Spildevand A/S in Zusammenarbeit mit Nielsen & Risager A/S in 2009 - 2010 und mit Bericht: NK-Spildevand A/S, Nielsen & Risager A/S, Backlund ApS 2010: Erklärung - Weiden Verdunstungsanlagen als alternative zur geplanten Abwasserkanalization " Anlage zur bestehenden Abwasserplanung" Naestved 2010 (In Dänisch).
Das Projekt wurde in den Jahren 1998 - 2000 von BACKLUND mit Arne Backlund als Projektleiter eingeweiht und ausgeführt. Es wurde zum Teil von den dänischen Umweltschutz-Behörden unter dem Aktionsplan "Ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung", finanziert. Der Ausgangspunkt des Projektes ist, dass die sortierende sanitäre Technologie interessante Systemkomponente zu einem separaten Sammeln von Urin und Fäkalien enthält. Die Handhabung soll jedoch in einer betriebssicheren Weise erfolgen und mit einer Konzentration der enthaltenen Stoffe, die für eine nachfolgende Behandlung in sowohl z.B. Biogas oder Nasskompostieranlagen als die nachfolgende Verwendung als Düngemittel in der Landwirtschaft geeignet ist. Es ist eine Reflexion über die historische Entwicklung , fern von der Verwendung humaner Reststoffe, die kaum eine überdachte Entwicklung der Wiederverwendung von Nährstoffen und organischem Material für die Landwirtschaft spiegelt , aber mehr ein Ausdruck eines Wegschaffenparadigm ist. Eine qualitative Modernisierung der Abwasserhantierung ist notwendig. Neue Technologien und neue Konzepte zur Gestaltung der gewünschten humanen Dünger sind erforderlich. Dies verlangt eine Umstellungsbereitwilligkeit der sozialen Funktionssysteme und Institutionen und falls notwendig Wille strukturelle Bedingungen und Regulative sowie die ökonomische Steuerung dieser Prozesse zu verändern. Vier ausgewählte Untersuchungsgebiete stehen im Fokus: 1. Untersuchungen und Überlegungen betr. Errichtung von einer sortierenden Vakuumtoilette in einem Mehrfamilienhaus mit 32 konventionellen Vakuumtoiletten in Hannover, Deutschland. 2. Leistungsuntersuchung bei Verwendung eines Separators zur Trennung der Fäkalien und Papier vom Spülwasser nach Verwendung einer sortierenden wasserspülenden Toilette. 3. Funktion und Betrieb von wasserfreien Urinalen als Möglichkeit für das Aufsammeln vom konzentrierten Urin. 4. Verstopfungen im Urinsystem der doppelspülenden Toilettensystemen und die Möglichkeit diese Probleme zu beheben und vorbeugen. Die Untersuchungen, Methoden und Resultate werden in einem Bericht und in Artikel geschildert. Backlund, A. 2003: Erweiterung des Wissensgrundlage betr. Verwendung von sortierender Toilettentechnologie. Miljøstyrelsen. Elektr. Publikation (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2003/87-7972-734-4/html/default.htm Backlund, A. 2003 Neues Wissen über sortierende und separierende Sanitäts-Technologie. Artikel in "Ny Viden" (Neues Wisssen) Miljøstyrelsen. (dänisch mit englischer Zusammenfassung)
Das Projekt kam zur Ausführung in der Periode 1998-2002. In Nysted auf Lolland wurden im Jahre 2000 zwei neue Vakuumtoilettensysteme installiert. Ziel des Projektes war die Möglichkeit zu untersuchen, das Schwarzwasser oder ein Teil davon für Landwirtschaftszwecke zu rezirkulieren. Es wurden die Ergebnisse mit den neuen Toilettensystemen sowie bereits früher installierte Systeme in Sommerhäuser in Gebieten auf Lolland und Falster untersucht. Die neuen Vakuumtoilettensysteme, die sich unter kontinuerligen Weiterentwicklung befinden, haben einen sehr niedrigen Bedarf an Wasser und Energie. Eine Reihe von Problemen mit existierenden großen Systemen wurden geklärt. Untersuchungen deuten auf einer Möglichkeit das für Behandlung in einer Biogas- oder Nasskompostierungsanlage geeignete Material zu sammeln. Das Projekt befasst sich auch mit in unseren Nachbarländern eingesammelten Erfahrungen. Storstrøms Amt (Kreis Storstrøm) hat im Zusammenarbeit mit BACKLUND das Projekt eingeleitet und durchgeführt. Das Projekt wurde von den dänischen Umweltschutzbehörden "Miljøstyrelsen" innerhalb des Aktionsplanes für "ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung " finanziell unterstützt. Die Untersuchungen, Methoden und Resultate sind in einem Bericht und in Artikeln geschildert. Holtze, A., Backlund, A. 2003: Vakuumtoilette und Behandlung des eingesammelten Materials in Biogasanlagen oder durch Nasskompostierung. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2003/87-7972-736-0/html/default.htm Holtze, A., Backlund.A. 2003 Vakuumtoilette ermöglichen Ausnutzung des Energie- und Nährstoffinhaltes in humanen Restprodukte nach der Behandlung in Biogas- oder Nasskompostierungsanlagen. Veröffentlichung in "Ny Viden " 06/2003 (Neues Wisssen) Miljøstyrelsen (dänisch mit englischer Zusammenfassung). http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2003/87-7972-736-0.htm Ziel des Projektes war eine Klarlegung wie Humanurin im Kreislauf zurückgeführt werden kann. Es wurde von den dänischen Umweltschützbehörden (Miljøstyrelsen) im Rahmen "Ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung" finanziell unterstützt. Die Anregung ging von Møns Museum/Museumsgården, Den Grønne Guide, Møn, Kreis Storstrøm und BACKLUND aus. Diese haben gemeinsam das Projekt entwickelt und geplant. Das Projekt wurde 1998 - 2003 durchgeführt. Das Abwasser von "Museumsgården" besteht hauptsächlich aus einer großen Menge Urin und einer bescheidenen Menge graues Abwasser. Dies macht die Verwendung von wasserfreien Urinalen und sortierenden Trenntoiletten zur Verwertung der Nährstoffe äußerst interessant. Im Gegensatz zu den privaten Haushälten handelt es sich um ein Museum mit vielen verschiedenen einmaligen Benutzern. Ein Test unter schwierigen Umständen ist deshalb möglich. Ein Zweck des Projektes war, Erfahrungen betr., Errichtung, Betrieb und Nutzung des sortierenden Toilettensystems einschließlich eines wasserfreien Urinals in "Museumsgården" und die Ergebnisse mit Erfahrungen von Anlagen im Schweden zu vergleichen. Ein zweiter Zweck war, den Inhalt des Urins zu analysieren und auch festzustellen, ob sich der Inhalt von Nährstoffen, Schwermetallen, Mikroorganismen und umweltfremden Stoffen sich während Lagerung änderte. Die Urinmischung wurde unter gleichen Bedingungen mit anderen Urinmischungen und anderen Düngern verglichen. Das Toilettensystem wurde im April 1999 etabliert. Die Erfahrungen von Errichtung und Betrieb wurden in der Öffnungssaisons 1999, 2000 und ein Teil in 2001 gesammelt. Die Untersuchungen, Methoden und Ergebnissen sind in einem Bericht und in Artikeln geschildert. Holtze, A. und Backlund, A. 2002: Einsammeln, Aufbewahrung und Nutzung vom Urin aus Møns Museumsgård. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation. (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2003/87-7972-732-8/html/default.htm Holtze, A. und Backlund, A. 2003: Erfolg mit sortierendem Toilettensystem in Møns Museumsgård. Artikel "Ny Viden" 06/2003 (Neues Wissen). Miljøstyrelsen. (dänisch mit englischer Zusammenfassung). http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2003/87-7972-355-1.htm
Im Herbst 1998 hat der Kreis Storstrøm in Zusammenarbeit mit BACKLUND das obige Projekt eingeleitet, um zu untersuchen, wie in Dänemark humane Restprodukte mit Hilfe einer Kompostierung im Kreislauf gehalten können. Das Projekt wurde zum Teil von Miljøstyrelsen im Rahmen des "Aktionsplan für ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung" finanziert. Zweck des Projektes war die Erfahrungen betr. der Errichtung und Nutzung eines sortierenden Toilettensystems mit Wasserspülung in einem Einzelwohnhaus zu sammeln und dabei, von sowohl Nutzern als auch Personal ihre Erfahrungen betr. eines öffentliches Sammeltoilettensystems ohne Wasserspülung ausfindig zu machen. Proben wurden dem Kompostmaterial entnommen und unter anderem betr. Nährstoffe und Mikroorganismen analysiert, um den Prozess und Materialqualitet zu bewerten. Im Herbst 1998 wurde in der Nähe von Stubbekøbing ein neues Abwassersystem, bestehend aus u. a. zwei Entwässerung-/Komposteinheiten, errichtet. Das System besteht aus in Dänemark kommerziell zugänglichen aber noch nicht getesteten Komponenten. Die Untersuchungen wurden in der Zeit November 1998 bis Oktober 2001 durchgeführt. Die Untersuchungen wurden auf Basis Besuche und Interviews gemacht. Die Analysen konzentrieren sich sowohl auf Betriebsstabilität als auch auf Qualität des behandelten Materials. Die Untersuchungen, Methoden und Ergebnissen sind in einem Bericht und in Publikationen geschildert. Holtze, A. und Backlund,A. 2003: Kompostierung und Nachkompostierung von humanen Nährstoffen, enthalten im schwarzen Abwasser. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation. (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2003/87-7972-742-5/html/default.htm Holtze, A. und Backlund, A. 2003: Kompostierung - eine Alternative der konventionellen Abwasserbehandlung in ländlichen Gebieten. Publikation in "Ny Viden" (Neues Wissen), Miljøstyrelsen. (dänisch mit englischer Zusammenfassung). http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2003/87-7972-742-5.htm
Das Projekt ist die bis jetzt größte und meist detaillierte durchgeführte Untersuchung über sortierende Toilettensysteme in Kleingärten. Es wurde in der Zeit 1998 - 2002 als Zusammenarbeit zwischen dem Dänischen Kleingärtnerverband, Dänischer Technischen Universität und Gemeinden Ballerup, mit Arne Backlund in der Firma A & B BACKLUND ApS als Projektleiter durchgeführt. Das Projekt wurde zum Teil von der dänischen Umweltschutzbehörden Miljøstyrelsen im Rahmen des "Aktionsplanes für ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung" finanziell unterstützt. 89 sortierenden Toilettensysteme ohne Waserspülen wurden zum Testen installiert. Es war ein Ziel der Untersuchung , zu zeigen, dass diese eine ökologische und tragfähige Alternative der Systeme mit kemischen Toiletten oder Toiletten mit Wasserspülung verbunden mit Sammeltanks oder Kloaknetz, sind. Viele dänische Kleingärtner haben von der Verwendung von Pestiziden Abstand genommen und sind bestrebt auch bezüglich der Sanitäreinrichtungen das ökologische Benehmen zu verbessern. Wasserspülende Toiletten in Kombination mit Sammeltanks sind sehr teuer und können auf Grund der hohen Kosten ökonomische und soziale Probleme geben. Tankwagen, die aus den Sammeltanks Schlamm abholen, verursachen manchmal Schäden an den oft primitiven Kleingartenstrassen. Die Errichtung von oder Anschluss an einer Abwasserkanalisation ist auch mit erheblichen Investitionskosten verbunden. Die Benutzung von wasserspülenden Toiletten steht in Widerspruch zum Hauptgedanken der Kleingartenorganisation, da die Kleingärten nur das halbe Jahr genutzt werden, und dann ohne die für Permanentwohnungen übliche Standard. Die sortierenden Trockentoiletten wurden mit dem Zweck eingeführt, ein dauerhaftes ökologisches Benehmen mit hoher sanitärer Bequemlichkeit zu erreichen. Die Teilnahme war für Organisationen und Mitglieder freiwillig, und Toiletten und Behälter konnten von einer Reihe Ausführungen frei gewählt werden. Auskünfte über Systeme, Hantierung und über die grundlegenden Ideen der Untersuchung wurden nach Anfrage ermittelt. Die Teilnehmer konnten sich in der ganzen Versuchsperiode kostenlos an den Projektleiter mit Fragen und eventuell entstandenen Problemen wenden. Die Teilnehmer waren selbst für die Aufstellung und Betrieb der Systeme verantwortlich. Auskünfte über u. a. Erwartungen und Ergebnisse der Anlagen wurden eingeholt. Alle Teilnehmer wurden persönlich, telefonisch oder in Verbindung mit Besuchen interviewt. Viele der Anlagen wurden besichtigt. Urinproben aus 10 Kleingärten wurden analysiert, um den Inhalt von Nährstoffen, Schwermetallen, naturfremden Stoffen und Mikroorganismen festzulegen. Die Teilnehmer der urinliefernden Kleingärten wurden speziell per Fragen interviewt, die für die Bewertung der Urinqualität von Bedeutung sind. Proben von Fäkalien/kompostierten Fäkalien wurden nicht analysiert. Ein anderes Projekt befasst sich hiermit. Die Untersuchungen, Methoden und Ergebnisse sind in einem Bericht und in Publikationen geschildert. Backlund, A., Eilersen, A.M., Larsen, I., Hagelskjær, M., Jensen, I. 2003 : Ökologische Hantierung von Urin und Fäkalien in Kleingärtenvereinigungen. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation. (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2003/87-7972-732-8/html/default.htm Backlund, A., Eilersen, A.M., Larsen, I., Hagelskjær, M., Jensen, I. 2003: Großer Erfolg mit sortierenden Toiletten ohne Wasserspülung in Kleingartenvereinigungen. Publikation in "Ny Viden" (Neues Wissen) 06/2003 , Miljøstyrelsen. (dänisch mit englischer Zusammenfassung). http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2003/87-7972-732-8.htm Bregnhøj, H., Eilersen A.M., von Krauss, M.K., Backlund, A. 2003: Experiences with Ecosan in Danish Allotment Gardens and in Development Projects. Proceedings to 2nd International Symposium on ecological sanitation "ecosan - closing the loop", April 7 to 11, 2003 Lübeck, Baltic Sea, Germany. Page 29 - 36. http://www.gtz.de/ecosan/download/ecosan-Symposium-Luebeck-session-b.pdf Larsen, I., Backlund, A.: Ökologische sanitäre Einrichtungen in Kleingärten in Dänemark. Artikel in "Bindestrich" 27/2003. Larsen, I., Backlund, A.: Dänemark - Ökologische sanitäre Einrichtungen in Kleingärten in Dänemark, Teil 1. Artikel in "Bindestrich" 31/2003. Larsen, I., Backlund, A.: Dänemark - Ökologische sanitäre Einrichtungen in Kleingärten in Dänemark, Teil 2. Artikel in "Bindestrich" 32/2003.
Kreis Storstrøm und BACKLUND haben in 1998 - 2001 in einem Projekt teil genommen, um die älteste ablauffreie Weiden-abwasserverdünstungsanlage in Dänemark zu untersuchen und die hiervon stammenden Erfahrungen zu sammeln. Das Projekt wurde zum Teil von den dänischen Umweltschutzbehörden - Miljøstyrelsen - im Rahmen des Aktionsplanes "Ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung" finanziert. Die Anlage hat seit der Errichtung im 1992 sehr gut funktioniert. Die Wasserbalance wurde kalkuliert um die Evapotranspiration der Anlage zu berechnen. De Inhalt von Nährstoffen im Abwasser und der Inhalt von Nährstoffen , Schwermetallen und naturfremden Stoffe im Erdboden wurden analysiert. Die Holzproduktion wurde veranschlagt. BACKLUND nimmt in weiterer Entwicklung der Weidenanlagen teil. Die Untersuchung, Methoden und Ergebnisse sind in einem Bericht und Publikation geschildert. Holtze, A. und Backlund, A. 2001: Erfahrungen aus und Untersuchungen einer Weiden-Kläranlage in Tappernøje. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation. (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2001/87-7944-756-2/html/default.htm Holtze, A. und Backlund, A. 2001: Die älteste Weiden-Kläranlage in Dänemark funktioniert ausgezeichnet. Publikation in "Ny Viden" (Neues Wissen)02/2002 Miljøstyrelsen. (dänisch mit englischer Zusammenfassung) http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2002/87-7944-756-2.htm
Das Projekt wurde über eine vierjährigen Periode mit finanzieller EU Stützung (das FAIR-Programm) und nationeller Mitfinanzierung von Miljøstyrelsen betr. BACKLUND´s Arbeit durchgeführt. Es wurden Bodenversuche mit der Wieder-Verwendung von vorbehandeltem Abwasser, Klärschlamm und mit wasserverdünntem Humanurin in Plantagen mit einer für die Biomasseproduktion geeigneten Weidenart durchgeführt. Versuchsflächen wurden in Schweden (Roma, Frankreich (Orchies), Nordirland (Culmore) und Griehenland (Larissa) etabliert. BACKLUND vertritt Dänemark im Projekt und Arne Backlund ist Projektleiter für Humanurin. Abwasser wurde den Versuchsflächen wie folgt zugeführt:
Die zugeführten Mengen von Abwasser und Urinmischung entsprechen den Evapotranspirationsswerten. Schätzung und Bewertung berücksichtigen hauptsächlich die folgenden Aspekte: Biomassenzuzachs, potentielle Pest und Krankheiten in den Plantagen, Wasserbedarf der Pflanzen, Düngungseffekt des Abwassers, Aufnahme der Pflanzen von Nährstoffen und Schwermetallen aus dem zugeführten Abwasser, ev. Einwirkung auf Boden und Grundwasser, hygienische Aspekte und Potential für die Entfernung von Nährstoffen und biologischen Abbauprodukten aus organischem Material in dem zugeführten Abwasser. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass die Biomasseproduktion in jungen Weidenplantagen durch Zufuhr von im Abwasser und Urin enthaltenen Ressourcen bedeutend stimuliert werden kann. Der Einfluss der Nährstoffe (Stickstoff und Phosphor) und Schwermetalle (Kupfer, Zink, Blei und Cadmium) auf Boden und Grundwasser schien begrenzt, auch wenn die Zugabe von Wasser und Nährstoffen den Bedarf der Pflanzen überstieg. Das Erde-Pflanzensystem schien auch als natürliches Behandlungsfilter für den vorbehandelten (mechanisch gereinigt) Abwasser zu wirken, mit einer Reinigungseffekt, was biologisches Abbaumaterial und eutrophierende Nährstoffe (Stickstoff und Phosphor) betrifft. völlig vergleichbar mit einem tertiären Ablauf. Einleitende Analysen über die Kosten für Etablierung und Betreiben einer mit Abwasser bewässerten Weidenplantage für Biomasseerzeugung deuten darauf, dass die Vorteile schon bei der Abwasserbehandlung grösser sind als die erreichten Vorteile dank eine höhere Produktion von Biomassehackschnitzel. Es scheint möglich das Risiko für die Ansteckung von Tieren und Menschen via fäkale Mikroorganism durch geeignete Massnahmen zu reduzieren oder eliminieren. Es ist die Auffassung der multidisziplinar zusammengsetzte Projektgruppe, dass das Konzept für Rückgewinnung des Abwassers oder Teile davon (z. B. Urin) in Weidenplantagen für eine kombinierte Energieproduktion sehr interessant ist, und verdient, in einem grösseren Masstab entwickelt zu werden. Erfahrungen aus einigen wenigen vollschäligen Anlagen in Schweden stimmen gut mit den Ergebnissen des jetzigen Projektes überein. Die Tatsache, dass das Abwasser zu angemessenen Kosten behandelt werden kann, sollte dem kommunalen Sektor sowie anderen Interessenten in Energie und Landwirtschaft in Europa dazu stimulieren, das Projekt mit erweiterten Arealen von Weidenplantagen zu verbreiten. Dies würde die Möglichkeiten gewähren auch für kommende Generationen eine bessere Umwelt zu schaffen. Untersuchungen, Methoden und Ergebnissen sind in einem Bericht und Artikel geschildert: Projektgruppe FAIR 2003: Short-rotation Willow Biomass Plantantion Irrigated and Fertilised with Wastewaters - Results from a 4-year multidisciplinary field project in Sweden, France, Northern Ireland and Greece supported by the EU-FAIR Programme: Elektronische Publikation (Englisch): http://www2.mst.dk/Udgiv/publications/2003/87-7972-744-1/html/default_eng.htm Backlund, A. 2004: Spildevandet renses mens energipilen gror. Artikel in "Ny Viden".01/2004. Miljøstyrelsen. Elektronische Publikation (Dänisch mit englischer Zusammenfassung): http://glwww.mst.dk/udgiv/NyViden/2004/87-7972-744-1.htm
Das Projekt kam in der zeit 2000-2003 durch eine Zusammenarbeit zwischen FSL (Forskningsinstitutionen for Skov og Landskab), KVL (Kgl. Veterinær- og Landbohøjskole) und BACKLUND zur Ausführung. Das Projekt ist von den dänischen Umweltschutzbehörden "Miljøstyrelsen" im Rahmen des Aktionsplanes "Ökologische Stadterneuerung und Abwasserreinigung" finanziert. Das Projekt undersucht die Funktion von 13 Komposttoiletanlagen, sieben in Dänemark und sechs in Schweden. Fünf der Systeme sind Batchkomposttoilettensysteme und bei der restlichen acht handelt es sich um kontinuerliche Systeme. Die Erfahrungen der Benützer mit und Auffassung über die Systeme werden in einer Benützeruntersuchung ausgedrückt und die Funktion und das Vermögen Schadstoffe zu reduzieren wird auf Basis Temperaturmessungen und einer Reihe mikrobiologische Untersuchungen des Kompostmaterials bewertet. Die Untersuchungen, Methoden und Ergebnisse sind in einem Bericht und in Artikel geschildert. http://www2.mst.dk/Udgiv/publikationer/2005/87-7614-811-4/html/default.htm |
Last modified: 02/02/2012 |